ARCHITEKTUR-DENKMAL DENK MAL - KULTUR im Saarland
Eines der schönsten DENKMÄLER IM SAARLAND - SAARBRÜCKEN ALT-SAARBRÜCKEN DENKMAL ARCHITEKTUR An einem versteckten Ort in Saarbrücken, am fast höchstgelegenen Kreisverkehr in SAARBRÜCKEN, der als Kreuzung vieler
Fahrzeuge aus FRANKREICH und DEUTSCHLAND überquert wird, liegt der idyllische aber geschichtsträchtige Platz der einzigen NOTKIRCHE im SAARLAND und einzigen NOTKIRCHE in GEBRAUCH. Nach langer und notwendigen Sanierung
kann die Saarbrücker Notkirche 2008 in dem Zustand glänzen, den sich viele Besucher schon lange gewünscht haben. Die finanzielle und organisatorische Unterstützung kam vor allem von der DSD (Deutsche Stiftung
Denkmalschutz), aber auch zu einem Großteil von Mitgliedern der Gemeinde in Alt-Saarbrücken. Ein Viertel der Kosten für die gelungene Sanierung der Kirche stammen aus Spenden von fördernden Gemeindemitgliedern. Herrn
Pfarrer Thomas Paulußen wurde vom Ortskurator Dr. Ulrich Bollert eine Plakette überreicht, die als Erinnerung an diese Sanierung dient.Sie hat den Hinweis auf die DSD und den Text „Gefördert durch die Deutsche
Stiftung Denkmalschutz". Die Sanierung der Saarbrücker Holznotkirche, eine schönsten noch erhaltenen Not - Kirchen, wurde während des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz als Militärbaracke gebaut. 1946 erhielt sie
die Evangelische Gemeinde sie als Geschenk der amerikanisch-lutherischen Kirche und wurde wegen der in Alt-Saarbrücken zerstörten Kirchen als Notkirche genutzt. 1952 erfolgte der von aussen gut sichtbare Anbau einer
Orgelnische und eines notwendigen Dachreiters. Aus der Not heraus als Alternative, schnell und zweckgebunden, wird die Saarbrücker Notkirche als einzige in Deutschland heute noch genutzt. Die Kirche als historisch
interessantes Denkmal ist auch ein Bauwerk, das an die Kriegszeiten erinnern soll und damit an die Zeiten, in denen die deutsche Geschichte auch Saarbrücken in die Katastrophe zwang. ARCHITEKTUR DENKMAL IM SAARLAND -
SAARLAND DENKMAL SAARBRÜCKEN ALT-SAARBRÜCKEN DENKMAL DENKMALSCHUTZ ARCHITEKTUR SCHÖNE DENKMÄLER SCHÖNES DENKMAL SAARLAND Am 24. September 2006 fand eine kleine Feier zum 60jährigen Bestehen der Notkirche, die sich
am sogenannten 40er Grab befindet statt. Die filigrane, denkmalgeschützte Holzkirche am Ende - manche sagen auch am Beginn - der Alt- Saarbrücker Spichererbergstraße wird als einzige ihres auf Holzbasis fundierten
Bautyps bis in die Gegenwart genutzt. Die Nutzung die seit dem 2. Weltkrieg ständig erfolgte führt zu Abnutzungen, die 2008 eine Instandsetzung notwendig macht.
DER BEGRIFF NOTKIRCHE - ein Auszug aus http://www.wikipedia.de
und verschiedenen Elementen aus http://www.google.de Notkirche (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
Als Notkirche bezeichnet man im allgemeinen einen Raum oder ein Gebäude, der als Antwort auf einen
Notlage mit einfachen Mitteln für den provisorischen Gebrauch als Kirchengebäude hergerichtet wird. Das kann eine Baracke oder eine Scheune sein. Im besonderen ist der Name Notkirche jedoch mit einem
Kirchbauprogramm der Evangelischen Kirche in Deutschland verbunden, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von dem Architekten Otto Bartning entwickelt wurde, um den Mangel an gottesdienstlichen Räumen, der durch die
Zerstörung vieler Kirchen und den Zuzug von Flüchtlingen entstanden war, mit schnellen und einfachen Mitteln zu beseitigen. Bartning, der auf seine Erfahrungen unter anderem beim Bau der Stahlkirche auf der
Pressa-Ausstellung in Köln (1928) zurückgreifen konnte, entwickelte einen Modellraum in Leichtbauweise. Das benötigte Holz wurde meist von Gemeinden in Skandinavien oder den USA gestiftet. Sogar Trümmersteine konnten
zum Bau verwendet werden. Das Grundmodell ließ sich leicht für lokale Bedürfnisse variieren. Das Konzept war so erfolgreich, dass einige der danach gebauten 49 Kirchen bis heute in Gebrauch sind. z.B.
Offenbarungskirche, Berlin-Friedrichshain Friedenskirche, Dresden-Löbtau St. Markus, Hamburg-Hoheluft St. Martinus, Hamburg-Eppendorf Gnadenkirche Schafhof, Nürnberg
Friedhofskapelle St. Leonhard, Nürnberg Luther-Kirche, Köln-Mülheim Lutherkirche, Mainz Erlöserkirche, Münster Notkirche am 40er Grab, Saarbrücken / Saarland Neue Kirche, Wismar
Wichernkirche, Heilbronn Trinitatiskirche in Leipzig (Anger-Crottendorf) Heilige Familie in Leipzig (Schönefeld) Friedenskirche (Stralsund) Erlöserkirche in Münster. Wichernkirche in Heilbronn Lutherkirche in
Mainz Literatur Otto Bartning: Die 48 Notkirchen in Deutschland. Heidelberg 1949 Christoph Schneider: Das Notkirchenprogramm von Otto Bartning. Tectum Verlag, Marburg 1997. Svenja Schrickel: Die Notkirchen
von Otto Bartning - eine serielle Kirchenbauproduktion der Nachkriegszeit. Überlieferte Zeichen eines Neuanfangs nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. 4/34/2005. Esslingen am Neckar. S.
201-213. Weblinks finden sie bei Eingabe in Google unter: Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau Das Otto-Bartning-Archiv der TUD
Webseite über Notkirche bei archINFORM Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Erhalt der Offenbarungskirche in Berlin-Friedrichshain
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